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Leitstelle Weihenstephan

Wegen ihres besonderen Einsatzschwerpunktes unterhält die Werkfeuerwehr Weihenstephan für den Bereich des Wissenschaftszentrums Weihenstephan eine eigene Leitstelle, in der sämtliche Einsätze disponiert werden. Sie wird bei einer Alarmierung von den ersten Feuerwehrdienstleistenden in der Wache besetzt.

Brandmeldeanlagen mit Einzelmelderkennung, verschiedene Löschanlagen sowie Open-Access-Defibrillatoren werden in der Leitstelle ausgewertet. Die räumlich kompakt erscheinende Leitstelle stellt sich technisch umfangreicher und komplexer als manche Großleitstelle dar. Als Beispiel sei hier nur die oben bereits erwähnte Anbindung der unterschiedlichsten Brandmeldeanlagen in den einzelnen Forschungseinrichtungen und Firmen genannt. Die meisten Anlagen ermöglichen eine Einzelmelderkennung und übermitteln somit sehr detaillierte Ortsangaben. Zudem unterstützt das System die FMS-Technik, die Digitalalarmierung und ermöglicht eine direkte Datenübermittlung zu den Fahrzeugen. 

 

Die vier Grundkomponenten werden bei der Werkfeuerwehr Weihenstephan über vier 21-Zoll-TFT-Flachbildmonitore wie folgt angezeigt:

 

Alarmdarstellung der Brandmeldezentralen

Mit dieser Bildschirmdarstellung können jederzeit die Zustände von vier verschiedenen Brandmeldertypen (Bosch, Siemens, Esser, GE) angezeigt werden. Schalthandlungen an den Meldern sowie Revisionssetzungen und Störmeldungen können einfach erkannt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, einzelne Melder über das Menü schalten zu können.

 

Einsatzaufnahme und Disposition:

In dieser Maske werden Einsatzort, Zielort und Leistungsnehmer über automatisch angepasste Auswahlselektionen festgelegt. Die automatische Disposition und die Fahrzeugvorschläge werden ebenfalls an dieser Stelle vorgenommen und angezeigt.

 

Statusschirm der Fahrzeuge:

Hier erhält der Disponent eine Statusanzeige aller Fahrzeuge, die sowohl intern, als auch extern verfügbar sind. Die Übermittlung der Statusmeldungen erfolgt über FMS. Die FMS-Meldungen aller weiteren Fahrzeuge der Landkreisfeuerwehren können bei einer Nachforderung problemlos manuell gesetzt werden.

 

Geografisches Informationssystem (GIS):

Hier wird der gesamte Zuständigkeitsbereich der Werkfeuerwehr grafisch dargestellt. Bis zu den einzelnen Meldern in den Gebäuden kann der entsprechende Planausschnitt gezoomt werden. Die Stadtpläne der umliegenden Ortschaften sind ebenfalls verfügbar. Eine weitere Besonderheit stellte hierbei das einfache Einbinden verschiedenster Grafikformate von bestehenden Plänen bis hin zu gescannten Übersichten älterer Versionen dar.

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